das Ende vom Ende

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Das Ende überfällt uns.

Das Ende all der Dinge, die uns verlassen haben, die wir gelernt und aufgebaut hatten, scheint unmittelbar bevorzustehen. Wir leben die Angst vor dem Ende, als ob wir einen Berg erklettern würden. Und ein Berg ist ja ein umgedrehtes Loch Verhandelt wird hier die undefinierbare Spannung zwischen zwei Welten. Die Welt, die wir haben, und die andere Welt, von der wir träumen. Es war einmal eine Zeit, in der wir die Sprachen erfanden, die uns halfen, diese Utopie einer Welt zu errichten, die alles um uns herum veränderte. Doch jetzt haben diese Sprachen ausgedient, hindern sie uns doch daran, uns zu verändern. Weil sie uns einsperren. Wir tanzen Walzer und verwandeln uns allmählich in Hunde. Wir sind die Kinder und Früchte algorithmischer Experimente innovativer Unternehmen. Man kann nichts dagegen tun. Uns gehen die Worte aus. Jeden Tag ein bisschen mehr. Alles verändert sich radikal. Wir müssen lernen, auch uns selbst zu verändern. Wir fühlen uns in diesem Hundeleben immer besser und besser.

Und all das, damit für jeden ein Platz vorhanden ist.

Uns gehen die Worte aus.

„Wir haben unsere Umwelt so radikal verändert, dass wir uns jetzt in dieser neuen Umgebung verändern müssen“.

Norbert Wiener in Kybernetik und Gesellschaft, Der menschliche Gebrauch von Menschen (1954)

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